Wie kann sich die Landwirtschaft nachhaltig anpassen – das war das Kernthema der Fachkonferenz, zu der die Bodensee-Stiftung am 18. und 19. November 2019 im Rahmen des EU-Projekts LIFE AgriAdapt nach Stuttgart eingeladen hat. Über 70 Fachleute aus mehreren Bundesländern diskutierten dabei kurz- und langfristige An­passungsmöglichkeiten für die Landwirtschaft an den Klimawandel. Der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, Peter Hauk MdL, eröffnete die Fachtagung und unterstrich dabei die Bedeutung einer nachhaltigen Anpassung. Mehr Nachhaltigkeit in der Bewirtschaftung und eine verbesserte Bodenfruchtbarkeit waren auch zentrale Themen der zweitägigen Veranstaltung. Ein gesunder Boden ist die Grundlage für einen gut angepassten Betrieb. Fokus wurde dabei auf eine schonende Bodenbearbeitung, vielseitige Fruchtfolgen und Aufbau organischer Substanz gelegt. Darüber hinaus wurden auch Maßnahmen wie Bewässerung und Auswahl der Sorten/Arten diskutiert. Im Bereich Tierhaltung ging es um die Themen Grünlandbewirtschaftung, Lebensleistung bei Rindern und Hitzestress im Schweinestall im Zeichen des Klimawandels. In allen Themengebieten wurden die wissenschaftlichen Referenten durch interessante Erfahrungsberichte von Praktikern ergänzt. Abgerundet wurde die Vortragsreihe mit einem Überblick über die notwendige Nachhaltigkeit der Landwirtschaft durch einen Vertreter des FIBL Schweiz. Am Ende des ersten Tages stießen einige Teilnehmende noch mit einem Streuobst-Prosecco vom Bodensee auf das 25-jährige Jubiläum der Bodensee-Stiftung an.

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